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www.glueckstadt-hafen.de -
Neuigkeiten und Wissenswertes vom Glückstädter Hafen
1600 - 1650 |
1650 - 1750 |
1750 - 1851 |
1851 - 1927 |
1927 - heute

1651 Sturmflut.
1650/51 Wiederherstellung der Stadtkirche, Erweiterung durch Anbau nach Süden, die sog. "Neue Kirche", Errichtung des barocken Turms.
1652-1654 Der Deich südlich von Glückstadt wird von der Trasse der heutigen B 431 vorverlegt: Gänsedeich, die Festungswerke der Südftont zurückgenommen und das Neutor als zweites Festungstor errichtet. Die Festungsbauarbeiten plant und leitet der niederländische Generalquartiermeister Pieter de Perceval.
1659 Gründung der Glückstädter Guineischen Handelskompanie zur Beteiligung am "Dreieckshandel": Glückstadt - Afrikanische Westküste - Westindien (Sklavenhandel) - Glückstadt (Zucker, Rum).
1671 Erste Ausfahrt von Glückstadt zur "Grönlandfahrt auf Walfischfang und Robbenschlag" (letzte 1863).
1679 Das Königin-Leib-Regiment (Dronningens Livregiment) bezieht Glückstadt als Garnison (bis 1852).
1681-1710 Glückstadt neben Kopenhagen und Christiansand in Norwegen dritter Flottenstützpunkt der dänischen Gesamtmonarchie. Geschwaderchef: Admiral Matthias von Paulsen, sein Haus ab 1701: Am Rethövel 14, die "Admiralität".
1685 Sturmflut: Ein Hamburger Grönlandfahrer wird von Freiburg/Elbe quer über den Strom und den Glückstädter Hafen bis in das Schwarzwasser getrieben.
1689 Umfangreiche Modernisierungsarbeiten an den Festungswerken.
1697 Sturmflut richtet schwere Schäden an den Festungswerken an, Häuser auf dem Rethövel stehen unter Wasser.
1705 Neues Provianthaus der Festung erbaut (jetzt Farbenfabrik), "nachdem das alte (von 1633) niedergerissen, so nicht mehr stehen könnte."
Sturmflut: Kastell auf der Südermole stark beschädigt, Hafenmauer am Schloß weggerissen, Bruch des Schleusenberges am Hafenende (jetzt Halle und Werft).
1708 Mit dem Abbruch des baufällig gewordenen Schlosses wird begonnen.
1711/12 Die Pest in Glückstadt.
1713 Zar Peter der Große in Glückstadt zu Gast.
1714, 23./24.8 Deichbruch durch Binnenwasser nach starken Regenfällen.
1717 u. 1718 Sturmfluten: Schleusenberg bricht abermals, der Bruch wird mit Bauschutt vom Abbruch des Schlosses aufgefüllt.
1723 Zeughaus abgebrannt.
1736-1740 Umbau der Festungswerke der NW-Front: Änderung der Wasserzufuhr zur "wundersamen, selbstthätigen Wasseranstalt" der Festungsgewässer und des Flethsystems beeinträchtigt die Funktion der Brauch- und Trinkwasserversorgung: Ausbau der Contrescarpe zum Norderfestungsdeich (Kunterschap). Errichtung des Deichtores (3. Festungstor);
Bau von Batteriestellungen im Elbdeich;
ein Dockhafen für die Kriegsflotte wird angelegt (heute Gelände der Firma Holzimport).
1738 Einrichtung des Zuchthauses auf dem Platz des abgerissenen Rantzau-Palais Am Rethövel 9 ("He hett in Glückstadt studeert", sagte man von Leuten, die hier gesessen hatten, und "Paß op, du kumst na Glückstadt!" warnte man im ganzen Lande Tunichtgute.)
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